Es ist so einfach … und keiner kommt darauf – Wie du der Motor des Wandels wirst?

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

Vincent van Gogh

Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten

Hast du dich schon einmal gewundert, warum manche Menschen so viel Verantwortung übernehmen und gleichzeitig auch noch so gute Entscheidungen treffen? Und warum drücken sich die meisten anderen davor?

Schaust du genauer hin, wirst du ein überraschendes Phänomen feststellen.

Doch bevor ich dir das Phänomen verrate, stell dir bitte folgendes Szenario vor:

Stell dir vor…

Du arbeitest in einem Unternehmen namens Innovatech, dessen Branche sich rasch weiterentwickelt. Die Führungskräfte erkennen, dass sie die Dinge anders angehen müssen, damit Innovatech den Anforderungen des Marktes gerecht wird. Sie wollen Veränderungen vorantreiben und agile Arbeitsweisen in das Unternehmen integrieren.

Doch sie stoßen unerwartet auf Widerstand

Einige Mitarbeiter sind skeptisch und zögern. Warum sollen sie ihre Gewohnheiten und ihre Komfortzone für die nächste Umstrukturierungsmaßnahme verlassen? Bisher hat sich ja auch nichts geändert. Und Günther hat sich vor ein paar Jahren die Finger verbrannt, als er sich engagierte.

Die Geschichte mit Günther, eine wahre Urban Legend. Eigentlich ging es ihm danach gut im Unternehmen. Aber die eine Abreibung des mittleren Managements vor versammelter Mannschaft hat sich in den Köpfen der Mitarbeiter festgesetzt.

Es kommt diesen Mitarbeitern so vor, als ob die Veränderung wieder einmal von oben nach unten gedrückt wird, ohne die Mitarbeiter wirklich zu involvieren. „Was wissen die da oben schon von unserer Arbeit?“

Schlimmer noch: Es ist nicht das erste Mal. Und es fühlt sich für die Kollegen so an, dass das Unternehmen mal wieder halbherzig einem Hype folgt. Was ist eigentlich aus Six Sigma geworden? Wo bleibt eigentlich die Lean Transformation? Und wollten wir nicht mal bei CMMI ein hohes Maturity Level erreichen? Und diese schlecht eingeführten ITIL-Prozesse versalzen jeden einzelnen Tag.

Du trittst auf den Plan

Du hast eine klare Vorstellung davon, wie euch ein agiles, kollaboratives Arbeitsumfeld helfen kann. Ein Arbeitsumfeld, in dem jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und mit vollem Engagement dabei ist. Du erkennst, dass Verantwortung und persönliches Engagement die entscheidenden Zutaten sind, um den Wandel zum Erfolg zu führen.

Du beginnst, mit deinen Kollegen zu sprechen, ihre Bedenken anzuhören und ihre Ideen einzubeziehen. Du zeigst ihnen, wie Verantwortung zu einer besseren Zusammenarbeit führt, indem du selbst Verantwortung übernimmst und dich für positive Veränderungen einsetzt. Du wirst zum Motor des Wandels und inspirierst die anderen, mitzuziehen.

Die Auswirkungen sind erstaunlich. Ein halbes Jahr ist vergangen. Seit die Mitarbeiter begannen, Verantwortung zu übernehmen und persönliches Engagement zu zeigen, änderte sich die Unternehmenskultur. Die Kommunikation verbesserte sich, Zusammenarbeit und Innovationskraft wurden gefördert und das Unternehmen konnte schnell auf neue Herausforderungen reagieren.

Klingt das gut? Würdest du gerne so agieren?

Glaub mir: Es ist einfacher, als du vielleicht denkst. Woher ich das weiß? Bei jedem Kunden in jedem Projekt durfte ich diesen Weg gehen. Ich liebe es einfach. Es ist einfach ein richtig gutes Gefühl den Kollegen beim Wachsen zuzuschauen.

Das Phänomen „Skin in the Game“

Was ist passiert? Ihr habt erkannt, dass Verantwortung und Skin in the Game mehr sind als nur leere Phrasen. Es geht darum, aktiv Veränderungen anzustoßen, Risiken einzugehen und die Belohnungen gemeinsam zu teilen. Es geht darum, eine Kultur des Vertrauens und der Offenheit zu schaffen, in der jeder Einzelne seine Fähigkeiten und Ideen einbringen kann.

Indem du Verantwortung übernimmst und Skin in the Game hast, wirkst du als Katalysator für den Erfolg deines Unternehmens. Du bist nicht nur ein Teil des Wandels, sondern treibst ihn selbst an. Du bist bereit, neue Wege zu gehen, Hindernisse zu überwinden und das Unternehmen in die Zukunft zu führen.

Also, fang heute damit an, Verantwortung übernehmen und wirklich Skin in the Game haben. Sei der Motor des Wandels in deinem Unternehmen. Zeige persönliches Engagement, inspiriere andere und schaffe eine Kultur, in der Verantwortungsbewusstsein und persönliches Engagement gelebt werden. Gemeinsam könnt ihr die Herausforderungen meistern und eine agile Arbeitsweise etablieren, die euch und eurer Unternehmen zum Erfolg führt. Sei bereit, die Verantwortung zu übernehmen, denn du hast das Potenzial, Großes zu erreichen! Doch das geht nur, wenn du dafür deine Haut aufs Spiel setzt: Skin in the Game! Nur dadurch wirst du authentisch. Nur so kannst du die anderen mitreißen!

Übrigens

Das Konzept Skin in the Game stammt nicht von mir. Der Begründer dieses Konzepts ist Nassim Nicholas Taleb mit seinem Buch Skin in the Game – Das Risiko und sein Preis. Es ist sehr lesenswert, wenn man sich die Zeit dafür nehmen kann.

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